Kita-Alltag

 In unserer Einrichtung können 32 Kinder, davon max. 10 Krippenkinder, betreut werden. Anlässe für soziales Lernen müssen wir nicht künstlich schaffen, denn in unserer altersgemischten Gruppe lernen die Jüngeren von den Älteren und umgekehrt. Alle Kinder könne altersübergreifend spielen und tätig sein. Die spezifischen Bedürfnisse und Entwicklungsbesonderheiten der verschiedenen Altersgruppen werden von uns wahrgenommen und gezielt berücksichtig. Wir schaffen Bedingungen, die den Kindern die Chance bieten, ihre Beziehungen zu Gleichaltrigen zu gestalten. Angebote werden altersspezifisch geplant.

 

Wir arbeiten in unserer Einrichtung nach dem Situationsansatz.

Das heißt, dass wir die alltäglichen Lebensbedingungen der Kinder in den Mittelpunkt stellen.

Jedes Kind wird mit seinem sozialen und kulturellen Hintergrund gesehen und eingebunden. Unser Kita-Alltag wird von dem geprägt was die Kinder beschäftigt, interessiert, welche Erfahrungen sie schon gemacht, oder welches Wissen die Kinder haben. Wir sind gefordert, durch genaue Beobachtungen und in Gesprächen mit Kindern und Eltern herauszufinden, welche Themen in der Lebenswelt der Kinder eine Rolle spielen.

Daraus entwickeln wir konkrete Projekte, die auch mal über einen Zeitraum von mehreren Monaten laufen können. Wir schaffen eine Atmosphäre die zum Ausprobieren, Experimentieren, Mitbestimmen, Vergleichen, Verwerfen, miteinander in Beziehung treten, oder einfach nur zum neugierig sein, anregen. 

Die pädagogischen Fachkräfte und auch die Eltern verstehen sich dabei als Lehrende und Lernende zugleich.

Uns ist nicht nur die Vermittlung von Wissen wichtig, sondern auch von Werten und Normen des täglichen Zusammenlebens. Die Kinder erfahren in konkreten Situationen, was im Zusammenleben wichtig ist und warum das so ist. Auch der Umgang mit Konflikten gehört dazu. Sie erfahren die Sinnhaftigkeit und Gültigkeit von Regeln und Normen in konkreten Situationen und erleben, dass diese auch veränderbar sind.